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Allergie

Auch wenn die Häufigkeit von Allergien erst in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen hat, sind die lästigen Symptome schon lange bekannt.

Bereits im alten Ägypten wurden Fälle von Allergien gegen Insektenstiche beschrieben. Eine Allergie entsteht, wenn das Immunsystem des Körpers nicht auf Krankheitserreger, sondern auf eigentlich harmlose Reize reagiert.
Wie das Immunsystem nach einer Krankheit oder einer Impfung lernt, schädigende Krankheitserreger zu bekämpfen, bekämpft das Immunsystem des Allergikers die Allergieauslöser oder Allergene.

Wenn der Körper die Reize als schädlich einordnet, schickt er rasch Abwehrstoffe an die möglichen Eintrittspforten. Der bekannteste Vermittler für diese Reaktion ist das Histamin.
Die Reaktion entspricht einer lokalen, körpereigenen Entzündung.

Die Symptome einer Allergie sind vielfältig:

  • Schleimhautschwellung, Ödeme
  • Juckreiz
  • Augentränen
  • Nasenlaufen
  • asthmatische Beschwerden
  • Kreislaufstörungen

Typische Allergieauslöser sind:

  • Hausstaubmilbe (Hausstauballergie)
  • Pollen
  • Tierhaare
  • Schimmelpilze
  • Nahrungsmittel
  • Chemische Zusatzstoffe (Duft- und Konservierungsstoffe)
  • Medikamente

Da Pollen eingeatmet werden können, möchte das Immunsystem bei einer
Pollenallergie den Körper gezielt an der Nase und den anderen
Atmungsorganen schützen. Der typische »Heuschnupfen« ist die Folge.

Diagnostik
Deshalb bieten wir Ihnen in unserer HNO-Praxis auch Allergietests und die Hyposensibilisierung an.

Beim sogenannten Prick-Test (Englisch: Prick = Einstich) wird ein Extrakt von den verschiedenen möglichen Allergieauslösern auf die Haut aufgeträufelt und die Haut mit einer Lanzette angeritzt. Zum Vergleich werden zwei weitere Hautstellen jeweils mit Histamin und mit einer neutralen Lösung versehen. Nach einer definierten Zeit werden die getesteten Stellen in Bezug auf die
Quaddelgröße und die Rötung verglichen.

Therapie
Als erste und wichtige Maßnahme ist es natürlich, die jeweiligen Allergieauslöser zu meiden.

Für den Akutfall beraten wir Sie gerne bezüglich einer medikamentösen Behandlung, z.B. mit Antihistaminika. Bei höhergradigen Allergien besprechen wir mit Ihnen, ab wann der Einsatz von Cortison sinnvoll ist.

Langfristig empfehlen wir Allergikern eine Hyposensibilisierung.
Die Hyposensibilisierung mildert nicht nur die Symptome im Akutfall sondern behandelt die auch Ursache des Heuschnupfens. Nach exakter Diagnostik kann der Körper sich durch steigende Gabe des Allergens an den Reiz gewöhnen. Es werden weniger Medikamente benötigt, das Risiko für eine bedrohliche Überreaktion wird gesenkt.

 

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